Informationen zur Geschichte der Dorfkirche Rodleben
Die Ev. Dorfkirche Rodleben ist ein im Kern spätromanischer Feldsteinbau mit Schiff, eingezogenem Rechteckchor und Apsis.
Auf der Nordseite beand sich ursprünglich ein Portal und die Priesterpforte.
In der Apsis befindet sich ein romanisches Fenster.
1626 wurde die Kirche in einer Schlacht um die Elbbrücken stark beschädigt, Der Wiederaufbau erfolgte bis 1700.
Aus dieser Zeit stammt der Fachwerkdachreiter über dem Westteil mit massiver Westwand und die segmentbogigen Fensteröffnungen.
Der Innenraum der Kirche ist als flachgedeckter Saal mit Hufeisenempore gestaltet.
Im Kirchturm befinden sich zwei Glocken. Die ältere Bronzeglocke stammt aus der Werkstatt von Brant Beddingk und wurde 1516 gegossen.
Die kleinere zweite Glocke wurde 1999 gegossen und ist ein Geschenk der politischen Gemeinde Rodleben.
Die zweimanualige Orgel wurde 1994 restauriert. Sie hat 13 Register.
Umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Kirche konnten 2005 abgeschlossen werden. So wurde die Kirche gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt und ein Weg um die Kirche angelegt.
Der Turm wurde 2004 vollständig saniert und ein neuer Glockenstuhl eingebaut.
Die Glocke aus dem Jahr 1516 ist ebenfalls restauriert worden.
Der Kanzelaltar und der Taufstein wurden 1972 aus der Kirche entfernt.
Derzeit ist die Gemeinde dabei, die Innensanierung der Kirche vorzubereiten.
Im Jahr 2002 hat sich ein Kirchbauverein gegründet, der u.a. die Sanierungsmaßnahmen koordiniert.






Udo Mohrahrend
Pfr. J. Tobies
Antje Thomas
Beatrix Bieda
Frank Rumpf
Rodleben