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Verkehrserziehung als Projekt

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kita-rsl1Zwei Monate lang beschäftigten sich alle Kinder und Mitarbeiter unserer Roßlauer St. Marien Kita mit einem wichtigen Thema, der „Verkehrserziehung für Vorschulkinder".

Auch wenn der größte Teil unserer Kinder mit dem Auto zur Kita und nach Hause gefahren werden, so sollten sie mit Beginn der Schulzeit im Straßenverkehr ziemlich umsichtig und fit sein.

Vorrangig ging es uns um die Sicherheit der Kinder als Fußgänger.

Um das Interesse aller für dieses Thema zu wecken, luden wir bereits im Sommer Mitarbeiter der Verkehrswacht zu einem Vormittag ein.

Durch Fahr- und Geschicklichkeitsübungen, Hör- und Wissenstests sowie eine Teilnehmer-Urkunde am Schluss wurden alle Kinder zum begeisterten Mitmachen angeregt.

Vielen Dank an die Mitarbeiter der Verkehrswacht, dies war ein gelungener Einstieg und hat allen Kindern riesigen Spaß gemacht.

Große Unterstützung erhielten wir weiterhin durch die Initiative „Sport und Freizeit", die zum Thema „Verkehrssicherer Heimweg" Sponsoren für unsere Kita suchten und auch fanden, wie Dipl.-Stom. Rüdiger Mucke, die Tischlerei Bendel und die Stadtwerke Roßlau Fernwärme GmbH und wir uns bei ihnen für ihre Hilfe bei der Beschaffung eines großen Verkehrs-Lern-Sortiments bedanken.

Nun haben wir genügend Warnwesten und Rucksäcke, um beim Spaziergang besser gesehen zu werden.

Neue Verkehrsschilder und Absperrungen jeglicher Art für das Spiel draußen und drinnen.

Ein neues Laufrad sowie Würfel- und andere Verkehrsspiele für den täglichen Gebrauch gehören uns nun ebenfalls.

Alles findet fast täglich seinen Einsatz und wird von den Kindern sehr geschätzt und richtig „vorschrifts-mäßig" eingesetzt.

Ganz bewusst lernten und übten wir mit den Kindern

„Wo gehe ich als Fußgänger?“,

„Wo endet mein Bereich?“,

„Wo beginnt der Teil der Straße?“,

„Wo Autos und Fahrräder Vorrang haben?“,

„Wo muss ich stehen bleiben und mich orientieren, wenn ich die Fahrbahn überqueren will?“,

„Welche Vorschriften gibt es am Zebrastreifen oder an der Ampel?“,

„Wie kann mich jeder sicher erkennen?“.

Das „A und O“ der Verkehrserziehung lautet dabei immer „Stehenbleiben“.

Dies sollte auch in allen Familien eine Tradition sein, die von den Kindern nicht nur automatisch übernommen, sondern auch durch Gespräche, Beobachtungen und Üben verstanden werden soll.

Mit vielen tollen Liedern im Morgenkreis bereicherten wir den Spaß am spielerischen Lernen und Verstehen.

Diese Lieder wurden zu echten Ohrwürmern und werden auch nach dem Projekt gesungen, sobald sich die passende Situation ergibt.

Viel positive Resonanz erhielten wir von unseren Eltern, dies spiegelte sich auch in dem gut besuchten Elternabend im Oktober wieder, der durch einen Referenten der Verkehrswacht geleitet wurde und vielen Eltern dabei ihre Rolle der Vorbildwirkung nochmals deutlich machte.

Mit einem „Mit-Sing-Kino“ in der Ölmühle klang dieses Projekt für uns aus, viele bekannte Verkehrslieder des Liedermachers Rolf Zuckowski wurden angesehen und begeistert mitgesungen.

Danke liebe Mitarbeiter der Ölmühle, dass wir diese Möglichkeit des Ausklangs bei Ihnen erleben durften.