Urlaubszeit
Geschrieben von: Bärbel Lips 24. August 2010
Mehr oder weniger hat sich jeder auf seine Weise im Urlaub erholt.
Alle "großen" Leute des Kindergartens St. Marien Roßlau haben nun ihren Jahresurlaub hinter sich.
Viele Kinder unserer Einrichtung erholten sich ebenfalls mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern und wem es nicht möglich war, jetzt schon Ferien zu haben, der war Gastkind im Kindergarten "Benjamin Blümchen".
Herzlichst wurden unsere Kinder dort aufgenommen.
Frau Schölzel begleitete dort unsere Kinder in der Ferienzeit.
Vieles Neues gab es dort zu entdecken.
Sei es ein anderer Spielplatz, andere Spielsachen oder den tollen Speiseraum mit einem All-Inklusive-Buffet.
Alle Kinder fanden sich schnell zurecht in dem großen Haus.
Vielen Dank an "Benjamin Blümchen" für die liebevolle Aufnahme.
In unserem Roßlauer Kindergarten rollt nun wieder der Alltag.
Zu unseren Kindern gesellten sich nun die Gastkinder von "Benjamin Blümchen" dazu.
Jedes einzelne Kind wurde bei uns im Morgenkreis herzlich begrüßt.
Schnell haben sich diese Kinder an unseren Ablauf gewöhnt.
Sie waren in allen Gruppen integriert und haben im Spiel schon neue Freunde gefunden.
Das Thema in der Sommerzeit lautete bei uns im Kindergarten "Wasser".
Die Kinder konnten einige Experimente mit Wasser durchführen.
So gingen wir u.a. der Frage nach, wann ein Ei im Wasser untergeht und wann nicht?
Die Sonne hat es ja auch gut mit uns gemeint, so dass wir unseren Pool nutzen konnten.
Wer mutig war und Lust hatte, konnte sich im Wasser richtig austoben.
Viele Kinder zeigten stolz, wie sie schwimmen oder tauchen können.
Die Größeren von unseren Nestkindern nahmen natürlich auch an diesem Geschehen teil.
Wem der Trubel im Pool zu viel war, der konnte an Experimenten teilnehmen oder sich auf dem Spielplatz tummeln.
Barfußlaufen im Sand oder auf der Wiese, das ist für einige Kinder auch eine ganz neue Erfahrung gewesen.
Die meisten Dinge erfühlen wir ja mit unseren Händen, doch mit den Füßen kann man auch so einiges tun.
Ein älteres Ehepaar schenkte uns ein Zelt, welches sie für uns auf dem Spielplatz aufbauten.
Zwei kleinere Zelte gesellten sich auch noch auf der Wiese dazu.
Jeden Tag werden diese ganz intensiv von den Kindern für ihr Spiel genutzt.
Viele Kinder gingen und gehen auf dem Spielplatz auf Entdeckungsreise.
So wird versucht mit einem Kescher verschiedene Tiere einzufangen.
Spinnen, Käfer, Raupen, Grashüpfer und anderes wurden dann genau mit einer Lupe von allen Seiten betrachtet.
Beim Betrachten stellte man sich die Frage: Hat ein Tausendfüßler wirklich 1000 Füße?
Doch der Tausendfüßler war so beweglich, dass wir keine Chance hatten, seine Füßchen wirklich zu zählen.
Apropos zählen!
Ein neues Kindergartenjahr hat begonnen.
Ein Teil der Frösche, Bienen und Käfer hat sich auf den Weg gemacht, um in der Schule rechnen, schreiben und vieles mehr zu lernen.
Wir alle wünschen ihnen viel Spaß und Tatendrang auf ihrem neuen Weg.
Vielleicht lässt ja der Ein oder Andere mal etwas von sich hören.
Fünf Nestkinder verließen nun ihr Domizil, denn auch sie sind gewachsen.
Sie sind gewachsen an Größe, an Wissen und Können und an Neugier auf das Leben im offenen Bereich.
Mit den meisten Dingen sind sie ja schon vertraut.
Einige Räume werden ja schon des Öfteren von ihnen genutzt.
Durch unseren gemeinsamen Morgenkreis kennen sie schon fast alle Kinder.
Natürlich ist ihnen auch keine Erzieherin fremd.
Das Nest wünscht ihnen viel Spaß und Kreativität in allen Räumen.
Im offenen Bereich wie auch im Nest kommen neue Kinder dazu.
Diesen Kindern gilt erst einmal unser besonderes Augenmerk, schließlich sollen sich alle bei uns wohl fühlen und Geborgenheit spüren.
Ich wünsche allen Kraft, Mut, Gelassenheit und vor allen Dingen viel Spaß am eigenen Tun für dieses Kindergartenjahr.





