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Zuckertütenfest

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kindergarten3„In die Schule gehen, dürfen wir…“, so klang es am 12. Juni in unserem Kindergarten. Nun war es da, - unser Zuckertütenfest! Hatten wir neulich nicht erst Ostereier gesucht? Die Eltern der Schulanfänger und auch wir fragten uns, wo die Zeit geblieben ist. Erinnerungen werden wach von damals, als unsere Kinder in die Krippe kamen und als sie dann Kindergartenkinder wurden.

Als unsere Großen bei feierlicher Musik in den festlich geschmückten Morgenkreis traten, war andächtige Stille. Die Einschüler sangen für uns ihren Hit „In die Schule gehen, dürfen wir...“, aber erst wurde das Zuckertütenfest gefeiert.

Wo ist dieses Jahr der Zuckertütenbaum, so fragten die Kinder. Im Kindergarten jedenfalls nicht. Wir begaben uns auf eine Reise mit dem Zug nach Thießen. Eine Schatzkarte half uns beim Suchen. Einen bestimmten Baum mussten wir finden, wie heißt er, was hat er für Merkmale, wie fühlt er sich an, wie riecht er?
Aber es war kein Zuckertütenbaum, sondern eine blühende Linde. Also weiter. Es gab Verkehrsschilder zu beachten, um zum nächsten Punkt zu kommen, den Sportplatz. Um für unsere Wanderung fit zu bleiben, machten wir die musikalische Frühgymnastik.

kindergarten1Was musste jetzt erkundet werden? Einen wunderschönen großen und gepflegten Spielplatz entdeckten unsere Kinder. Der hatte sogar einen riesengroßen Rodelberg. Also erst mal ausprobieren und dann gab es ein kleines Picknick. Auf Wunsch unserer Zuckertütenfestkinder blieben wir dort noch ein Weilchen. Dann gab es eine neue Aufgabe: Auf einem bestimmten Weg entlang gehen, auf der dann auf einer Koppel verschieden Tiere sein sollten. Keine Hürde, schnell gefunden: Pferde, Ziegen, Schafe, Hängebauchschwein, ein Wollschwein und noch Hühner und Enten. Es war sehr lustig, die Tiere zu beobachten. Aber auch da war kein Zuckertütenbaum.

Schatzkarte nachlesen und weiter ging es zu einer Dreieckkreuzung mit ganz vielen Verkehrsschildern. Das hatten wir im Kindergarten ja gerade alles gelernt. So führte der Weg weiter an die alte Kirche. Da gab es alte Grabplatten zu bestaunen und ein Gedenkstein. Daneben stand ein Haus mit bunt geschmückten Fenstern. Das wussten unsere Kinder sofort: das war ein Kindergarten. Aber das nächste Ziel war ein Gebäude mit großen Toren und roten Fahrzeugen darin und ein Wappen darüber - na klar, die Feuerwehr! Da gab es noch verschiedene Hinweisschilder zu erkennen.

Der Weg führte uns an eine große Wiese mit einem Schild, aber kein Verkehrsschild. Einige wussten schon, dass es das Naturschutzschild mit der Eule war und was es uns sagt. Als wir weiterwanderten, hörten wir ein Wasserrauschen und sahen eine Brücke und einen kleinen Teich und viele Bäume…, aber keinen Zuckertütenbaum. Oh, immer noch nicht! Als kleine Entschädigung kehrten wir in die Gaststätte „Kupferhammer“ ein und ließen uns Pommes mit Würstchen, Getränke und Eis schmecken. Nach der Stärkung konnten wir uns den Kupferhammer ansehen und auch hören, wie laut er schlägt.

Aber wir wollten ja den Zuckertütenbaum suchen! Im kleinen Park war er leider auch nicht, dafür einige Eltern. Habt ihr den Zuckertütenbaum gesehen? Voller Ungeduld ging es in die große Scheune zum Kaffeetrinken. Aber was war das da, da hingen ja die lang ersehnten Zuckertüten! Hurra, endlich!

Nachdem jeder Einschüler ein Rätsel gelöst hatte und seine Zuckertüte in den Händen hielt, gab es für unsere Großen auch eine Überraschung. Die Eltern unserer Einschüler haben als Dank eine große Kiste voller Musikinstrumente für unseren Kindergarten gekauft. Das wird unsere Arbeit noch mehr bereichern. Wir haben uns riesig darüber gefreut und sagen herzlich Dankeschön. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken gab es noch viel über die vergangene Kindergartenzeit zu erzählen. Wir wünschen unseren Schulanfängern und ihren Familien alles Gute und Gottes Segen für die kommende Zeit.