Albrecht Lindemann stellt sich vor
Geschrieben von: Albrecht Lindemann 27. November 2007
Vorstellungsgottesdienst in Roßlau am 6. Januar 2008 - 9.30 Uhr.
Ausführliche Vorstellung – mein erster Auftrag als zukünftiger Pfarrer in Entsendung in der Parochie Roßlau.
Man kann sich kaum vorstellen, ohne vor jemandem zu stehen, oder wenigstens zu sitzen. Etwas zu schreiben, nach dessen Lektüre sich die Lesenden eine Person vorstellen können, ist eine Aufgabe, die echten Literaten vorbehalten bleiben sollte. Meine erste Aufgabe gestaltet sich somit sofort recht schwierig, zumal auch Ausführlichkeit nicht zu meinen vorherrschenden Stilmitteln gehört.
So trifft es sich gut, dass mein eigentlicher Auftrag nicht die Selbstvorstellung ist, sondern die Beteiligung an der Gestaltung des Gemeindelebens in der Parochie Roßlau. Dass es dazu nun kommt, freut mich sehr.
Zum einen, weil ich die Gemeinden in Roßlau und Rodleben durch die während meines Vikariats in Zerbst erlebten Gottesdienste in bester Erinnerung habe, zum anderen, weil ich Ihren Pfarrer als freundlich kollegial und ergebnisorientiert erlebt habe. Beides macht mir Mut für die neue Aufgabe, die zu meiner Haupttätigkeit bei der Evangelischen Erwachsenenbildung unserer Landeskirche hinzukommt.
Zu einer Vorstellung gehören unbedingt die Menschen, mit denen man sein Leben täglich teilt. In meinem Fall sind es bereits vier: eine Frau, Sandra, zwei Töchter, Ida (6) und Emma (2), und ein Sohn, Hans (7 Monate).
Zu dritt sind wir im März 2005 von Berlin nach Eichholz gezogen. Zuvor hatte ich nach Abitur in Coswig und Zivildienst in einem Wohnhaus für Kinder mit mehrfachen Schwerstbehinderungen in Wittenberg mein Theologiestudium absolviert.
Im Sommer legte ich in Dessau das 2. Theologische Examen ab. Es bildet den Abschluss der Vikariatszeit, in der ich bei Pfarrerin Sabine und Pfarrer Michael Blaszcyk viel gelernt habe – vor allem die große Freude am Feiern von Gottesdiensten, eine sicher auch geerbte Leidenschaft.
Mit der Ordination, die im kommenden Jahr in Roßlau erfolgen soll, ergeht an mich der Auftrag, von nun an eigenverantwortlich als Pfarrer tätig zu sein. Ich freue mich auf den Dienst in Ihrer Parochie, auf viele Begegnungen mit schon Bekannten und noch Unbekannten.






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