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Martinsfest - ein Fest mit vielen Traditionen

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Kinder beim MartinsfestSeit nun schon acht Jahren wird das ökumenische Martinsfest bei uns am 11. November gefeiert.

Jedes Jahr ist das Programm ähnlich – der Beginn ist an der katholischen Kirche mit dem Martinsspiel, anschließend der Martinsumzug mit Laternen zum Kindergarten und dort der Abschluss bei Martinsfeuer und Martinshörnchen. Jedes Jahr das gleiche.

Und doch werden es von Jahr zu Jahr mehr Besucher. Es werden jährlich mehr Menschen, die teilhaben wollen an unserem Martinsfest. Aber wieso? Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, wo immer mehr Action, mehr Spaß, mehr Außergewöhnliches auf dem Programm stehen muss, tut so ein traditionelles und eher schlichtes Fest sehr gut.

Nicht der Konsum steht im Mittelpunkt, sondern das Teilen – das Abgeben vom Reichtum.
So wird zum Beispiel für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ Geld gesammelt. Und die selbstgebackenen Martinshörnchen werden von den Besuchern geteilt.

Das Martinsfest ist etwas, was Bestand hat. Jedes kleine Teil unseres Martinsfestes ist inzwischen eine Tradition für sich. Jedes Jahr bereiten die selben Mitarbeiter der beiden Kirchen das Fest vor, Frau Liermann reitet jedes Jahr als Martin auf dem Pferd, Herr Dittmar kümmert sich alljährlich um das Martinsfeuer, die Pension „Am Stadtwald“ bietet jedes Mal einen Imbiss an.

Jeder trägt einen kleinen Teil zu dem traditionellen Martinsfest bei – und das alles ganz ohne Profitdenken.

Ich denke es ist ein Fest, was uns allen gut tut.  Sich miteinander besinnen auf die Martinsgeschichte und dessen Werte: gemeinsam singen, beten, teilen und spenden.