17. September: Ab nach Hause! Ostdeutsche kehren zurück
Geschrieben von: Albrecht Lindemann 29. August 2007
Der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK und die Evangelische Erwachsenenbildung Dessau laden zu einer öffentlichen Filmaufführung ein:
Ab nach Hause! Ostdeutsche kehren zurück.
Seit der Wende haben 1,5 Millionen Menschen den Osten verlassen. Jetzt gibt es eine Gegenbewegung.
Was haben sie im Westen vermisst? Welche Erfahrungen bringen sie mit? Und wie erleben sie die alte Heimat? Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zum Gespräch.
Montag, 17. September, 19 Uhr
Im Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg.
Georgenstraße 15, Dessau-Roßlau
Der Film läuft außerdem am 20. September um 22.35 Uhr in der Reihe "nah dran", im MDR-Fernsehen
Ab nach Hause! Ostdeutsche kehren zurück.
Frauenmangel im Osten. Ganze Landstriche veröden. Schulen, Kindergärten, Verkehrsverbindungen verweisen – so und ähnlich lauten Schreckensnachrichten über Abwanderung und Geburtenrückgang in den neuen Bundesländern. Doch weitgehend unbemerkt hat sich längst eine Gegenbewegung in Gang gesetzt.
Sylvio Theumer zieht es zurück Richtung Leipzig. Nach 11 Jahren Hessen fand er dank beharrlicher Suche einen Job in seiner Heimat – und eine Freundin. Erfüllen sich nun seine Träume? Nicole Kuna erlitt gefährlichen Schiffbruch in Bayern, kam zurück nach Dessau und baute mit Mut, Glück und reichen Erfahrungen eine eigene Praxis auf – ganz ohne Eigenkapital und mit viel Risiko.
Ina Kühnel fand West-Männer in Armani-Anzügen zu anstrengend. Sie sammelte als Erzieherin Einblicke in den Erziehungsstil mehrer Bundesländer - nun will sie die besten Ideen zuhause umsetzten. Doch im Heimat-Dorf ist man skeptisch.
Rückkehrer erleben ihre neue alte Heimat sehr verschieden – doch sie eint, dass ihnen dieses altmodische Gefühl von Heimat wichtiger ist als Geld, Karriere und die abenteuerliche Fremde. Prägt die Heimat fürs Leben? Muss man erst fortgehen, um zu wissen, wo man hingehört?
Montag, 17. September, 19 Uhr
Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg Dessau
Georgenstraße 15, Dessau-Roßlau
Eintritt frei






Beitragsarchiv