Umfrage zum Kirchenboten
Geschrieben von: Stefan Eigl 30. Oktober 2006
Der Kirchenbote der Parochie Roßlau ist ein fester Bestandteil der Gemeindearbeit geworden. Eingeführt als Mitteilungsblatt, anfangs mit Kosten für den Leser verbunden, wird der Kirchenbote nun seit Januar 2006 kostenlos an alle Gemeindeglieder verteilt.
Dass dieser Schritt sich gelohnt hat, sehen wir an den positiven Rückmeldungen und den Verbesserungsvorschlägen im direkten Gespräch. Und weil wir immer auf der Suche nach Themen und Verbesserungen sind, haben wir unsere Leser schriftlich befragt. Diese Ergebnisse wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.
Frage: Kennen / lesen Sie den Kirchenboten?
Über 60% unserer Leser lesen den Kirchenboten genauer, seit 2006 hat sich die Zahl der ständigen Leser auf 32% erhöht.
Für alle übrigen Gemeindeglieder fällt der Kirchenbote soweit auf, dass sie ihn erstens kennen und zweitens nicht gleich im Altpapier entsorgen.
Die 100%-ige Zufriedenheit unserer Befragten mag wohl ein Zufallsfehler dieser Befragung sein. Für die 14,3%, die sich noch mehr wünschen beziehungsweise selbst einbringen wollen, soll in den folgenden Ausgaben gesorgt werden.
Wichtige und beliebte Themen sind von den Befragten am häufigsten benannt worden: Leben in unserer Gemeinde (67%), Veranstaltungen, Termine (je 47%), Monatsspruch und Glaubensthemen (47% bzw. 33%).
Frage: Welche Themen sind Ihnen im Kirchenboten wichtig?
Bei den Altersgruppen sind die über 65-jährigen mit 57,14% dominant. Das entspricht im Wesentlichen dem Gemeindegliederanteil unserer Kirchengemeinde und dem deutschlandweiten Kindermangel.
Gleichzeitig erreichen wir mit dem Kirchenboten auch Gemeindeglieder auf dem Weg ins Leben bzw. mitten der Arbeitswelt. Für jeden zweiten Haushalt (47,62%) gilt, dass der Kirchenbote von mehr als zwei Personen gelesen wird.
Jeder zweite hat Internet (48%), wobei wiederum jeder zweite sich für unsere Homepage interessiert (23,81%). Das entspricht der Internetnutzung, wie sie sich in vielen Studien für ganz Deutschland darstellen.
Altersgruppen unser Leser
Damit erreichen wir die Multiplikationswirkung, die wir uns am Anfang unserer Arbeit schon immer gewünscht haben.
Das sind die Themen, die speziell zur Verbesserung gewünscht werden:
- Der Kirchenbote soll am Monatsanfang im Briefkasten sein.
- Der Pfarrer soll einen Bibeltext / den Monatsspruch auslegen.
- Es werden mehr Informationen zur Freizeitgestaltung und zur Kirchenmusik erwartet, wobei eine regelmäßige Information des Musikvereins ein starkes Interesse hervorruft.
Im Vergleich zu den beliebtesten Themen werden wir in der weiteren Gestaltung unseres Kirchenboten mehr Wert auf unser Leben in der Gemeinde sowie unseren Glauben legen. Der Musikverein wird regelmäßig über seine Aktivitäten informieren.
Frage: Wem würden Sie unseren Kirchenboten empfehlen?
Vielen Dank für Ihre Teilnahme an der Befragung.






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